Spuk im Hochhaus

Familienserie, DDR 1982, 7(2) Folgen

"Die bösen Taten zahlt ihr teuer, so fahrt dahin mit Rauch und Feuer.
Eh nicht 200 Jahre schwinden, sollt keine Ruh im Grab ihr finden.
Erlösung kann euch nur geraten, vollbringt ihr sieben gute Taten."

Mit diesen Fluch belegt geistert 200 Jahre später das diebische Wirtspaar Jette und August Deibelschmidt durch ein Berliner Hochhaus, die Stelle, wo einst ihr Wirthaus stand. Hier versucht nun das Paar sieben gute Taten zu vollbringen um endlich Ruhe zu finden.

Im Original besteht die Serie aus 7 Teilen. Nach der Wende wurde die Serie auch als 2-Teiler gesendet.

Rollen und ihre Darsteller


August Deibelschmidt (Heinz Rennhack)


Jette Deibelschmidt (Katja Paryla)


Kommisarius (Gerry Wolff)

Weitere Rollen:
   
  • Hausmeister Keller (Stefan Lisewki)
  • Jan Keller (Henning Lehmbäcker)
  • Herr Kroll (Jörg Panknin)
  • Frau Klingsporn (Madeleine Lierck)
  • Schaffner (Wolfgang Greese)
  • Oma Kroll (Käthe Reichel)
  • Alexander u. Anja Richter (Kinder)
   

Vorspann und Titelmusik

Vorspann - low / high

Titelmusik

Episodenübersicht (7 Folgen)

1. Feuer und Wasser

Vor 200 Jahren wird das diebische Wirtspaar Jette und August Deibelschmidt verflucht. Sie sollen erst Ruhe im Grabe finden, wenn sie sieben gute Taten vollbracht haben. Die Zeit ist gekommen, die Geister auch. Jette und August tauchen in einem Berliner Hochhaus auf, um ihren Fluch einzulösen. Sie helfen einer Familie und hören dafür den ersten Erlösungsgong.

2. Das zornige Sofa

Jette und August Deibelschmidt lernen zwei kesse Knaben kennen, die ihrer Mutter ganz schön auf die Nerven gehen. Durch selbstlosen Einsatz erreichen die beiden Geister, dass sich die Jungen bessern. Dass sie für ihre gute Tat durch Wände gehen, beeindruckt die beiden Jungen am meisten. Am Ende ertönt der ersehnte zweite Erlösungsgong als Belohnung für ihre gute Tat.

3. Wie Hund und Katz

Frau Mogel und Frau Vogel sind Nachbarinnen, stehen aber auf schlechtem Fuß zueinander. Jette und August Deibelschmidt schaffen es aber mit ihrer dritten guten Tat, dass aus Feindinnen Freundinnen werden.

4. Bemme und die sieben Geißlein

Die kleine Ulrike kommt aus dem Erzgebirge und kann sich nur schwer in ihrer neuen Heimat einleben. Die Wohnung und ihr großes Zimmer gefallen ihr ganz gut, nicht aber die Berliner Kinder. Jette und August spielen mit ihr bekannte Märchen der Gebrüder Grimm nach. Da Ulrike daran viel Spaß hat, lädt sie die anderen Hochhauskinder ein. Bald darauf ertönt der vierte erlösende Gong der guten Tat für Jette und August Deibelschmidt.

5. Kuß oder Keile

Die Jugendlichen im Hochhaus sorgen mit ihren Motorrädern und ihrem rüden Umgangston für allerlei Aufregung unter den älteren Mitbewohnern. Jette und August Deibelschmidt nehmen sich der Jugendlichen an und mit Hilfe eines Tricks machen sie aus ihnen lammfromme Menschenkinder. Als Belohnung ertönt der fünfte Erlösungsgong.

6. Omas Wunderkuchen

Im Hochhaus wohnt auch eine alte Frau, die sich recht einsam fühlt. Als eines Tages ihre Kinder vorbei kommen und nicht einmal Zeit für den selbst gebackenen Kuchen haben, greifen Jette und August Deibelschmidt ein. Im Nu ist die alte Frau ins Hochhausgemeinschaftsleben integriert und die beiden Geister hören den sechsten Erlösungsgong für ihre gute Tat.

7. Abschied wider Willen

Jette und August Deibelschmidt haben die Möglichkeit, in ihrem alten Beruf als Kellner zu arbeiten. Inzwischen gefällt es ihnen so gut auf dieser Welt, dass sie nicht mehr ins Schattenreich zurückkehren wollen. Also versuchen sie, die siebente gute Tat zu vermeiden. Doch es gelingt ihnen nicht, denn tief in ihren Herzen sind aus den schuftigen Dieben zwei gute Geister geworden. Als der letzte Gong ertönt, verschwinden Jette und August Deibelschmidt im Nichts.

Episodenübersicht (2 Folgen)

1. Feuer und Wasser

Vor 200 Jahren wird das diebische Wirtspaar Jette und August Deibelschmidt vom Polizeikommisarius mit einem Fluch belegt. Sie sollen erst Ruhe im Grab finden, wenn sie siebenmal Gutes getan und den Erlösungsgong gehört haben.
Die Zeit ist gekommen, die Geister ebenfalls. Die beiden tauchen in einem Hochhaus mitten in Berlin auf, um ihren Fluch einzulösen und sieben gute Taten zu vollbringen. Sie lernen zwei kesse Knaben kennen, die ihrer Mutter und den Mitbewohnern ganz schön auf die Nerven fallen. Sie schaffen es, dass Frau Vogel und Frau Mogel Freundinnen werden und sie helfen der kleinen Ulrike, Freunde in Berlin zu finden. Am Ende des ersten Teils ertönt der vierte Erlösungsgong.

2. Abschied wider Willen

Jette und August Deibelschmidt müssen noch drei gute Taten vollbringen, ehe der vor 200 Jahren gegen sie ausgesprochene Fluch überstanden ist. Langsam finden sie Gefallen an ihrem Leben im Berliner Hochhaus. Im Keller haben sie sich häuslich eingerichtet, denn schließlich müssen auch sie einmal schlafen. Eines Tages sorgt eine Bande Jugendliche mit ihren Motorrädern für allerlei Aufregung. Jette und August sind mit einer weiteren guten Tat gefragt. Fast am Ende ihres Erdendaseins haben Jette und August die Möglichkeit, in ihrem alten Beruf als Kellner zu arbeiten. Inzwischen gefällt es ihnen so gut auf dieser Welt, dass sie nicht mehr ins Schattenreich zurückwollen. Also versuchen sie, die siebente gute Tat zu vermeiden.

Quelle: MDR
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